Histrorie

Histrorie

In einer Urkunde aus dem Jahr 880 schenkte König Ludwig der Jüngere der königlichen Salvatorkirche in Frankfurt Güt zu "Osternaha". Bei der Namensdeutung dachte man zunächst eine Verbindung zur germanischen Fruchtbarkeitsgöttin "Ostera" knüpfen zu können.

In neuerer Sprachforschung deutete man den Ortsnamen nach der Himmelsrichtung, von Osten = Oster und naha = Wasser, also vom nach Osten fließenden Wasser. Die Teilung in Ober-Ostern und Unter-Ostern erfolgte vermutlich im 14. Jahrhundert.

Seit 1972 ist Unter-Ostern ein Ortsteil der Gemeinde Reichelsheim.