Umwelt
Grünes Licht für die Rekultivierung - Abschlussbetriebsplan für Tagebau Vierstöck übergeben
Der Zulassung ging ein langjähriger Planungs- und Abstimmungsprozess voraus. Ziel war es, für das ehemalige Abbaugelände eine fachlich tragfähige und praktisch umsetzbare Lösung für die weitere Rekultivierung zu entwickeln. Mit der nun zugelassenen Änderung des Abschlussbetriebsplans kann die Rekultivierung weiter umgesetzt werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Wiederaufforstung einer insgesamt rund vier Hektar umfassenden Fläche. Die Pflanzungen erfolgen entsprechend dem Rekultivierungsplan schrittweise auf drei Teilflächen. Noch in diesem Herbst soll mit der Bepflanzung der ersten Teilfläche begonnen werden. Die weiteren Pflanzungen folgen sukzessive.
Daneben sind weitere Rückbaumaßnahmen vorgesehen. Dazu gehören die vorhandene Betriebshütte und versiegelte Flächen. Die bestehende Einzäunung wird zum Abschluss der Rekultivierungsmaßnahmen entfernt. Nach der erfolgreichen Aufforstung und dem voraussichtlichen Kronenschluss der Bäume in etwa 10 bis 20 Jahren wird das Areal offiziell aus der Bergaufsicht entlassen.
Dem nun erreichten Stand gingen zahlreiche fachliche Abstimmungen voraus. Auf Seiten der Gemeinde wurde das Verfahren durch den Fachbereich IV – Bauen und Liegenschaften bearbeitet und begleitet. Die Erarbeitung einer tragfähigen Lösung erfolgte in enger fachlicher Abstimmung mit der Bergaufsicht, der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Forstbehörde des Regierungspräsidiums Darmstadt. Die markscheiderische Begleitung erfolgte durch Dipl.-Ing. Jörg Fugmann von der arguplan GmbH.
„Hinter uns liegt ein gutes Stück Arbeit. Viele Gespräche, Abstimmungen und fachliche Prüfungen waren notwendig, um eine tragfähige Lösung zu finden. Mein Dank gilt der Bergaufsicht, der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Forstbehörde des Regierungspräsidiums Darmstadt, unserem Markscheider Dipl.-Ing. Jörg Fugmann von der arguplan GmbH sowie unserem Team aus dem Fachbereich IV – Bauen und Liegenschaften für die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Christian Hofmann.
Mit der Zulassung beginnt nun die nächste Phase der Rekultivierung. Bereits mit den ersten Pflanzmaßnahmen in diesem Herbst wird die weitere Entwicklung des ehemaligen Tagebaugeländes vor Ort sichtbar.

